Crème brûlée – das Original Créme brûlée Rezept

Crème brûlée – das Original Créme brûlée Rezept

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Die Crème brûlée ist die Königin der Desserts und der Ritterschlag für jeden Hobbykoch. Bekommt man dieses Wunderwerk der Süßspeise einmal richtig hin, hat man den Olymp erklommen und einen dicken Stein, bei allen Gästen im Brett, die von der köstlichen Crème brûlée kosten durften.

Bei der Creme brûlée handelt es sich um ein Dessert aus Frankreich, welches im Großen und Ganzen nur aus Sahne, Zucker, Milch und Eigelb besteht. Sie hat eine gewisse Ähnlichkeit zur spanischen Creme Catalana, jedoch wird diese traditionell nur mit Stärke und ohne Eiweiss oder Sahne eingedickt.

Wer sich die Zutatenliste der Creme brûlée ansieht wird schnell merken, dass es nicht nur auf die richtigen Zutaten ankommt, sondern auch auf die Größe der Töpfchen. In diesen wird die Crème brûlée später pouchiert und natürlich auch serviert, ein Stürzen des köstlichen Desserts ist daher nicht notwendig. In Kombination mit braunem Zucker und einem leistungsstarker Bunsenbrenner gelingt die „gebrannte Creme“ eigentlich immer. Bei der Verwendung eines Gasbrenners zum Karamellisieren sollte man jedoch darauf achten, einerseits einen kräftigen Brenner zu haben und diesen nur mit hochwertigem Gas zu befüllen. Diese Anmerkung ist notwendig, da Puristen der Crème brûlée – Fangemeinde der Überzeugung sind, dass es durch minderwertige Gase und das direkte Richten der Flamme auf das Dessert zu Verunreinigungen kommt.

Hier nun unser Original Crème brûlée Rezept

  • 2 Becher Sahne (400 ml)
  • 200 ml Milch
  • 90 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • Brauner Rohrzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung der Crème brulée

Zuerst einmal den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Dann die Sahne und die Milch in einen Kochtopf geben und die Vanille aus der Vanilleschote herauskratzen. Wenn man mag, kann man nun die leere Vanilleschote in kleine Stücke zerteilen und der Creme hinzugeben. Die Sahne zum Kochen bringen, danach die Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen.

Während die Sahne köchelt, das Eigelb und den Zucker in einer großen hitzeresistenten Schale aufschlagen bis diese sich aufhellt und flockig wird.

Sind die 5 Minuten vergangen, die Sahne noch einmal aufkochen und den Zucker-Ei-Mix hinzugeben. So lange verrühren bis die Mixtur sich verdickt. Das Verdicken zeigt den richtigen Zeitpunkt an, an dem das Ei leicht fest wird.

Jetzt diese Mixtur durch ein grobes Sieb filtern, um die störenden Stücke der Vanilleschote herauszubekommen. Danach kann man die Creme in die Crème brulée – Töpfchen gießen. Jetzt braucht man eine große Backform, in die man die Töpfchen stellen kann und füllt diese mit heißem Wasser bis die Töpfchen zur Hälfte im Wasser stehen. Dieser Vorgang heißt Bain-Marie oder auf Deutsch etwas weniger elegant: Wasserbad.

Die Bain-Marie in den Ofen stellen und dort für ca. 40-45 Minuten backen lassen. Die Creme brulée sollte insgesamt fest aber im Inneren immer noch ein bisschen wabbelig sein. Die kleinen Töpfchen nun aus dem Wasserbad nehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Wenn die Crème brulée sich auf die richtige Temperatur abgekühlt hat, beginnt der größte Spaß: das Flambieren!

(Wenn wir ehrlich sind, gibt’s die Crème brulée eigentlich nur aus diesem Grund.)

Jede Portion wird jetzt nach Belieben mit einer dünnen Schicht braunem Zucker bestreut und dann mit dem Bunsenbrenner flambiert bis der Zucker zu einer leckeren blubbernden Karamel-Schicht geworden ist.

Noch einmal kurz abkühlen und das Karamel fest werden lassen und die Crème brulée ist fertig zum essen.

GUTEN APPETIT (und danke an unseren Gastkoch Tobi für das leckere Dessert)!

Und hier das richtige Werkzeug für die Crème brûlée

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Comments

  1. Auf wieviel grad soll die Creme im Ofen Backen??

  2. Kann es sein, dass die Milch zwar bei den Zutaten aufgefuehrt ist, aber dann nicht mehr erwaehnt wird ;-)

  3. Danke für den Hinweis! Da ist uns doch glatt ein Fehler unterlaufen. Ist geändert. :-)

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