Crèmige Maronensuppe: ein herbstlicher Gaumenschmaus

Crèmige Maronensuppe: ein herbstlicher Gaumenschmaus

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Maronensuppe – Wenn das Laub anfängt sich herbstlich bunt zu färben, dann beginnt auch langsam aber sicher die Maronen-Saison. Das lecker-crèmige Maronensüppchen ist jedenfalls einen kleinen Spaziergang durch einen Kastanienwald wert. Oder aber ihr kauft euch die Kastanien fertig verpackt. In jedem Fall solltet ihr euch dieses Rezept auf der Zunge zergehen lassen.

Ihr braucht für eine Suppe für vier Personen Folgendes:

  • 400 g Esskastanien
  • 200 g Lauch
  • 200 g Karotten
  • 40 g Butter
  • 1 EL Puderzucker
  • 125 ml trockenen Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Crème Fraîche
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Ingwer, Petersilie

Und so geht’s:

Heizt den Backofen auf 200°C vor – als erstes sind die Maronen dran. Schneidet jede Maroni kreuzweise ein, damit die Schale später gut abgeht. Dann gebt ihr alle auf ein Backblech und backt sie zehn Minuten. Dann müsst ihr die heißen Maronen erst mal schälen. Versucht auch die dünne braune Haut nach Möglichkeit wegzubekommen, das erfordert ein wenig Geduld, die sich aber bestimmt lohnt.

Nun nehmt ihr den Lauch, putzt ihn gut und schneidet ihn dann anschließend in kleine Ringe. Schält auch die Karotten und schneidet sie entweder in kleine Würfel oder in dünne Scheiben, je nach dem wie ihr es lieber mögt.

Jetzt brauchen wir endlich auch einen Suppentopf. Gebt als erstes die Butter in den Topf und lasst diese bei mittlerer Hitze schmelzen. Nun kommen die Maronen dazu. Hierbei kommt jetzt der Puderzucker zum Einsatz. Streut diesen über die Maronen und karamellisiert sie so ein bisschen. Dann kommt das Gemüse dazu. Dünstet es kurz mit allem und löscht alles anschließend mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein ab. Nun muss alles zusammen etwa 40 Minuten auf niedriger Stufe köcheln.

Damit die Suppe schön dick und crèmig wird, kommt nun die Crème Fraîche dazu. Pürriert die Suppe vorsichtig mit einem Pürrierstab. Ist sie euch zu dick, gebt mehr Gemüsebrühe hinzu. Nun müsst ihr nur noch mit Salz, Pfeffer, Muskat und Ingwer abschmecken und euer Werk mit der Petersilie dekorieren: Fertig!

Zum Nachtisch empfehle ich Vanilleeis mit karamellisierten Maroni.

Bildquelle: cookbookman17 (Flickr CC BY 2.0)

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