Die Avocado: vielfältig und gesund

Die Avocado: vielfältig und gesund

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Vor kurzem haben wir die exotische Mango vorgestellt. Vor allem die Eigenschaften der Frucht hatten es uns angetan. Heute möchten wir eine noch viel bekanntere und wohl auch weitaus beliebtere Frucht vorstellen, die auch mit Sicherheit nahezu jeder kennt. Die Rede ist von der Avocado. Mit kaum einer anderen Furcht lassen sich so viele leckere und ausgefallene Rezepte realisieren. Wir möchten auf unserem Blog daher in den kommenden Wochen und Monaten möglichst jede Woche ein neues leckeres Avocado-Rezept vorstellen. Vor einer Weile haben wir auch schon über ein kalorienarmes Rezept mit Avocado-Anteil berichtet. In Zukunft möchten wir euch aber noch eine ganze Reihe leckerer Avocado-Rezepte näher bringen!

Glücklicherweise ist die Avocado eine sehr besondere Frucht und kann in der Küche äußerst vielseitig eingesetzt werden. So findet die Avocado in einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Gerichte Anwendung. Avocados werden unter anderem mit Hähnchen, Nudeln, Tortillas, in Salat oder einfach nur mit Toast serviert. Die kulinarischen Anwendungsmöglichkeiten kennen also kaum Grenzen. Grund genug für uns, einen genauen Blick auf die Avocado zu werfen:

Die Avocado-Frucht gehört zu den Lorbeergewächsen. Der Avocado-Baum, welcher seinen Ursprung in Südmexiko hat, kann ohne weiteres 20 Meter hoch werden. Avocados werden unreif geerntet, um die zum Teil sehr langen Transportwege unbeschadet zu überstehen.

Es ist nachweislich belegt, dass schon die Ureinwohner im Süden Amerikas die Avocado sehr schätzen. So galt die Avocado bei den Azteken als Furchtbarkeitssymbol. Auch heute ist die Avocado aufgrund ihrer Vielfältigkeit bei indianischen Völkern sehr beliebt. So werden die Blätter des Avocado-Baumes und das Avocado-Öl zur Heilung von Krankheiten genutzt.

Aufgrund der Konsistenz des Fruchtfleisches ist die Avocado auch als Butterfrucht bekannt. Die Avocado und handelsübliche Butter haben also ähnliche Eigenschaften. Beispielsweise verfügen beide über einen hohen Fettanteil. Wobei Butter natürlich einen weitaus höheren Anteil aufweist. Während in 100 g Butter mindestens 82g Fett mit gesättigten Fettsäuren stecken, weist 100g Avocadofleisch nur ca. 20g Fett auf, was zudem aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Die Kalorienanzahl einer handelsüblichen Avocado liegt bei etwa 200 kcal für 100g Avocadofleisch. Durch ihren hohen Nährwert ist die Avocado glücklicherweise jedoch sehr kohlenhydratarm und durch wichtige Bestandteile wie Eisen, Linolsäure und Kalzium dazu fähig, den Stoffwechsel anzukurbeln.

Die Avocado ist aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften fester Bestandteil in vielen Ernährungsplänen, vor allem auch und gerade bei Leistungssportlern. Gerade Sportler, die mit dem Ziel trainieren, Muskeln aufzubauen, legen Wert auf eine kohlenhydratarme Ernährung und verzehren dementsprechend Avocados. Die Avocado gilt aufgrund ihres hohen Nährwerts auch als äußerst sättigend.

Tipp: Sollte die gekaufte Avocado noch nicht reif sein, kann der Reifungsprozess erheblich verkürzt werden, wenn die Frucht in eine Papiertüte eingewickelt wird. Aber auch ohne die Avocado in Papier einzuwickeln reift diese bei Zimmertemperatur problemlos. Man kann feststellen, wann die Avocado den Reifungsprozess abgeschlossen hat, wenn die Schale beim drücken leicht nachgibt. Das Fruchtfleisch ist jetzt wunderbar zart und cremig.

Die Avocado enthält zudem viele Vitamine und wie bereits geschrieben auch ungesättigte Fettsäuren. Vor allem das Herz-Kreislauf-System wird durch den Verzehr der Avocado unterstützt. Auch das Risiko, an Diabetes Typ II zu erkranken, soll nachweislich durch den Verzehr von Avocados verringert werden.

Ihr seht also, die Avocado ist eine rund um gesunde Frucht. Wenn ihr eurem Körper etwas Gutes tun wollt, sollte ihr des Öfteren im Supermarkt die eine oder andere Avocado mitgehen lassen (natürlich gegen Bares). Wie ihr die Avocados dann zu Hause in tollen Gerichten zubereiten könnt, werdet ihr anhand vieler neuer Rezepte, die wir in den nächsten Tagen und Wochen publizieren werden, sehen.

Bildquelle: j_silla | Flickr, CC BY 2.0

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