Die Renaissance der Pastinake – Zubereitung der Pastinake

Die Renaissance der Pastinake – Zubereitung der Pastinake

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Ein längst vergessenes Ur-Gemüse erlebt derzeit eine Renaissance, die Pastinake. In immer mehr Feinschmecker-Restaurants werden sie in den unterschiedlichsten Zubereitungsarten kredenzt.
In England und den USA gelten Pasinaken als Weihnachtsgemüse. Sie schmecken um einiges würziger als z.B. Karotten. Pastinaken werden im angelsächsischen Raum „parsnip“ sind ein Wurzelgemüse und eines der ältesten Grundnahrungsmittel. Die weisse, längliche Wurzel ist bei uns fast in Vergessenheit geraten. Sie wird in der Regel ab Oktober geerntet und ist ein typisches Wintergemüse. Die Pastinake ähnelt ein wenig weißem Rettich und der Karotte. Sie ist eine der ältesten, europäischen Sammelpflanzen unserer Ur-Bevölkerung und war bereits lange vor Karotte oder Kartoffel ein Grundnahrungsmittel. Schon bei den Pfahlbauern stand die Pastinake schon auf dem Speiseplan.


Sie galt und gilt dank ihrer Wirkstoffe sogar als Heilmittel. Im 18. Jahrhundert wurde die Pastinake mehr und mehr durch die Kartoffel verdrängt. Über England, Frankreich, Skandinavien und Ungarn gelangen die Pastinaken erneut in den deutschsprachigen Raum und werden vermehrt von Bio-Bauern angebaut.
Die Pastinake wird auch „Pasterna“, „Hirschmöhre“, „Hammelmöhre“, „Moorwurzel“, „Pastinaca sativa“ , „parsnip ode „patenais“ genannt.

Wie man Pastinaken zubereitet

Zubereitet werden können die Pastinaken auf vielfältige Weise:
als Rohkost, gedünstet, gebacken oder püriert, ist sie leicht süß im Geschmack und besitzt einen hohen Nährwert. Diese kann zum Beispiel sehr gut feingeraspelt auf dem Kopfsalat serviert werden oder in einer Suppe, einem Eintopf oder als Rösti in etwas Öl wie Katoffelröstis angebraten werden (Pastinaken-Röstis siehe Rezept unten).

Gesunde Inhaltsstoffe

Die Pastinake ist aber nicht nur ein leckeres und sättigendes Wintergemüse, sondern besitzt auch gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. So wird der Pastinake nachgesagt, dass sie Magen- Darmbeschwerden lindert und die Atmung erleichtert.

Foto: flickr/ Little blue hen

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