Die Weihnachtsgans – Gefüllte Gans zu Weihnachten

Die Weihnachtsgans – Gefüllte Gans zu Weihnachten

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Weihnachtsgans – Wer sich dieses Jahr vorgenommen hat Heiligabend etwas Delikateres auf den Tisch zu zaubern als Würstchen mit Kartoffelsalat, für den könnte die traditionelle gefüllte Weihnachtsgans womöglich eine lohnenswerte Herausforderung darstellen. Zugegeben, ein wenig Zeit sollte man schon mitbringen. Dafür wird der Festtagsschmaus dann allerdings auch unvergesslich.

Für die Weihnachtsgans braucht ihr:

  • Natürlich eine Gans, sollte für vier Personen etwa 5 kg wiegen
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Apfel, wenn möglich eher sauer
  • 6 Scheiben Toastbrot
  • 250g Maronen, am besten fertig und vakuumverpackt
  • Thymian, Salz und Pfeffer

Das Unangenehmste gleich zuerst: Die Gans muss natürlich erst einmal ausgenommen werden, sprich Leber, Magen, Herz, Nieren müssen raus. Wenn das geschafft ist, die Gans auswaschen und salzen.

Dann geht es an die Füllung. Die Staudensellerie waschen und in dünne Scheiben schneiden, den Apfel schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Toastbrotscheiben und die Esskastanien grob würfeln und alles zusammen in einer großen Schüssel vermischen. Wer gerne Innereien isst, kann die Gänseinnereien auch zur Füllung hinzumischen. In dem Fall einfach Leber, Magen und Herz gut säubern und am besten im Mixer anpürieren. Den Brei dann mit ordentlich Thymian (ungefähr drei Esslöffel), Salz und Pfeffer würzen und die Gans anschließend mit der Masse füllen. Die Öffnung verschließt ihr am besten mit Rouladennadeln, die ihr von oben nach unten stecht. Ihr könnt dann Küchengarn in Zickzack-Form um die Nadeln legen und fest zuziehen.

Dann folgt die Geduldsprobe: Die Gans kommt in den vorgeheizten, 220° heißen Backofen und muss erst einmal eine Stunde braten. Danach für mindestens sieben weitere Stunden die Gans bei nur noch 80° weiter schmurgeln lassen und wenn möglich immer mal wieder den Bratensaft über die Gans gießen, dann bleibt sie schön saftig. Etwa eine halbe Stunde vor dem großen Moment, sollte man die Gans noch bei ca. 180° erwärmen. Am Ende muss die Gans nur noch tranchiert werden.

Einem gelungenen Festtagsmahl sollte nun nichts mehr im Wege stehen! Hier noch ein paar Tipps, wie die Weihnachtsgans in jedem Fall gelingt.

Bildquelle: alvenjah | Flickr, CC BY-SA 2.0

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Comments

  1. Das sieht sehr lecker aus. Werde ich mal versuchen! Vielen Dank! Aber ich glaube das tranchieren überlasse ich meinem Vater :-)

    LG Antje

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