Fastnachtskrapfen à la Großmutter

Fastnachtskrapfen à la Großmutter

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Großmutters Küche wird nicht umsonst bis heute allerorts hoch gelobt. Nicht zuletzt deswegen, weil das Backen früher noch Tradition hatte und Backmischungen ein Fremdwort waren. Manche Traditionen, wie z.B. Fastnachtskrapfen, sind es wert bewahrt zu werden. Das Backen der Krapfen geht auf einen alten Brauch zurück. Da in der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern keine Eier und kein Fett verspeist werden durften, wurden diese verderblichen Zutaten vor Beginn der Fastenzeit zu kalorienreichen Krapfen verarbeitet.

Zwar machen Fastnachtskrapfen etwas Arbeit und benötigen ungefähr eine Stunde bis sie fertig sind, aber bis Fasching in wenigen Tagen ist, habt ihr ja noch genug Zeit zum Üben. Für Fastnachtskrapfen für vier Personen braucht ihr folgende Zutaten:

  • 0,25 l Wasser
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 5 Eier
  • 150 g kernlose Rosinen
  • 1 Fritteuse
  • Zucker bzw. Puderzucker zum Bestäuben

Und so geht’s

Als erstes gebt ihr das Wasser, die Butter und das Salz in einen Topf und kocht alles zusammen auf. Dann nehmt ihr den Topf vom Herd und rührt das Mehl ein, bis ein glatter Teig entsteht. Anschließend die Masse erneut erhitzen. Das Ganze rührt ihr dann solange um, bis sich aus der Masse ein kompakter Kloß gebildet hat und sich am Boden des Topfes eine dünne, weiße Haut bildet.

Dann nehmt ihr den Topf wieder vom Herd und rührt ein Ei unter. Ihr müsst euch mit dem Rühren sehr beeilen, damit das Eiweiß nicht gerinnen kann. Dann lasst ihr den Teig gute fünf Minuten abkühlen, bevor ihr die übrigen vier Eier, jedes einzeln, in denTeig unterrührt. Zum Schluss gebt ihr noch die Rosinen hinzu und verrührt alles gut miteinander.

Fastnachtskrapfen frittieren

Nun kommt der Teil mit der Fritteuse. Erhitzt die Fritteuse auf 175°C und nehmt den Frittierkorb heraus. Der wird nicht gebraucht. Vom großen Klumpen Fastnachtskrapfenteig nehmt ihr dann mit Hilfe eines Esslöffels ein etwa mandarinengroßes Stück ab und lasst es vorsichtig in die Fritteuse gleiten. Der Krapfen muss dann so lange in der Fritteuse bleiben, bis er schön goldbraun ist. Nach dem Frittieren einfach mit Zucker oder Puderzucker bestreuen oder den Krapfen darin wälzen. Fertig!

Bildquelle: Sergio Russo | Flickr CC BY-SA 2.0

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Comments

  1. Anna Güdemann says:

    Schaut sehr gut aus und schmeckt besimmt sehr gut.

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  2. […] Hier ist das passende Rezept für die unkomplizierte Süßspeise. Ebenfalls beliebt sind Fastnachtskrapfen. Die haben zwar zur Karnevalszeit Hochsaison, lassen sich aber natürlich das ganze Jahr über […]

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