Flammkuchen

Flammkuchen

Print Friendly
GD Star Rating
loading...

Flammkuchen ist eine herzhafte und schlicht gehaltene Speise und eignet sich hervorragend zu einem Glas Wein oder Bier. Genau das Richtige für heute Abend! Moment, herzhaft? Nein, es gibt den Flammkuchen auch in süss. Heute beschäftige ich mich aber mit dem herzhaften Flammkuchen :-)

Woher stammt Flammkuchen ursprünglich?

Ursprünglich kommt der Flammkuchen aus dem Elsass und wird dort „Flammekueche“ genannt. In Frankreich ist es die „Tarte flambée“ .  Ursprünglich ist der Flammkuchen ein Bauernessen. Mit dem Flammkuchen wurde geprüft, ob der Backofen im Dorf heiss genug fürs Brotbacken ist. Das Brotbacken war in der Dorfgemeinschaft ein gesellschaftliches Ereignis. Man schloss sich zusammen und backte an bestimmten Tagen gemeinsam Brot. Mit der Zeit entstand die Tradition und das gleichzeitige „Festtagsessen Flammkuchen“. Das beste Ergebnis lässt sich leider nur in einem Holzofen herstellen. Grundlage eines jeden herzhaften Flammkuchen ist ein dünn ausgerollter Brotteig mit einem Belag aus Créme Fraîche, Créme Double, Schmand und/oder Sauerrahm.

Es gibt aber auch süsse Varianten des Flammkuchen z.B. mit Äpfeln, Zimt und Zucker. Ich habe mich für meinen ersten selbst gemachten Flammkuchen aber für den Elsässer Flammkuchen entschieden.

Elsässer Flammkuchen

Traditionell ist der Elsässer Flammkuchen mit einem Belag aus rohen Zwiebeln, Speck und Sauerrahm oder Schmand.  Traditionell ist auch für den Flammkuchen, dass er nur kurz, dafür aber bei hoher Hitze gebacken wird.

Das Grundrezept:

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • ca. 0,3 l lauwarmes Wasser
  • 21 g Hefe (ein halber handelsüblicher Würfel)
  • 12 EL Salz

Zubereitung Vorteig

  • Mehl in eine große Schüssel geben.
  • Die Hefe in eine Tasse bröseln, eine halbe Tasse lauwarmes Wasser zufügen und die Hefe mit einer Gabel darin auflösen.
  • In der Mitte des Mehls eine kleine Kuhle frei schieben.
  • Die in Wasser aufgelöste Hefe in diese Kuhle geben und mit wenig Mehl bestäuben.
  • Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Zubereitung Teig

  • Mit der Küchenmaschine den Vorteig mit dem Salz unter langsamem Zugeben von lauwarmem Wasser durchkneten, bis sich der Teig glatt vom Schüsselrand löst und sich nicht mehr klebrig anfühlt.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und erneut in eine mit Mehl ausgestreute Schüssel geben.
  • Den Teig erneut abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.
  • Nach dieser Zeit den Teig zusammenschlagen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und gut durcharbeiten.

Vor dem Backen

  • Den Teig zu drei Kugeln oder einem Baguette formen, mehrmals mit dem Messer einschneiden, erneut abdecken und den Teig zum letzten Mal 30 Minuten ruhen lassen.

Belag

  • Den Brotteig in 4–5 Stücke zerteilen, mit einem Küchentuch abdecken und die Teigstücke 30 Minuten ruhen lassen.
  • Den Quark (mit oder ohne Crème Fraîche, siehe Varianten) mit Salz und Pfeffer verrühren.
  • Zwiebel in dünne Ringe schneiden oder hobeln.
  • Den Frühstücksspeck in Streifen schneiden.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich auswellen und mit der Quarantäne gleichmäßig, dünn bestreichen.
  • Mit Frühstücksspeck, Zwiebelringen (und Käse, siehe Varianten) belegen.

Flammkuchen backen auf dem Backblech

  • Backofen auf Unterhitze auf die höchste Backstufe (ideal wären 300 °C) vorheizen.
  • Den Flammkuchen ca. 4 bis 6 Minuten auf untersten Schiene bei Unter- und Oberhitze backen lassen.
  • Nochmals pfeffern und sofort servieren.

Den besten Flammkuchen erhält man auf Stein gebacken. Daher empfehle ich einen Steinofen (oder für den kleinen Geldbeutel einen Pizzastein).

Flammkuchen backen auf dem Pizzastein

  • Den Ofen mit Pizzastein auf Unterhitze ca. 45 Minuten lang vorheizen.
  • Den Flammkuchen ca. 4 bis 6 Minuten auf mittlerer Schiene bei Unter- und Oberhitze backen lassen.
  • Nochmals pfeffern und sofort servieren.

(Rezept aus RezepteWiki)

http://www.rezeptewiki.org/wiki/Flammkuchen

 

Bild: (cc) flickr / roolrool

Incoming search terms:

Kommentar verfassen