Gans mal anders – süße „Martinsgans“ :-)

Print Friendly
GD Star Rating
loading...

Am 11.11. ist nicht nur Faschingsbeginn, es ist auch der Festtag des Heiligen Martin von Tours – Martinstag oder Martini genannt. Rund um den Martinstag gibt es zahlreiche Bräuche, wie Laternenumzüge, Martinssingen oder Martinsfeuer. Besonders populär jedoch ist an diesem Tag die Zubereitung einer Martinsgans, doch es geht auch Gans mal anders. Spezielles Gebäck gehört ebenfalls zu dem Festtag dazu.
Am bekanntesten sind wohl die leckeren Hefemänner, die viele verschiedene Namen haben: Stutenkerle, Weckmann, Klausenmann, Pumann, Dambedei, Klaaskerl, Grittibänz, Teigmännli. Aber auch Martinischiffle, Martinswecken und Martinsringe werden in manchen Regionen gebacken. Hier nun mal ein Rezept für süße „Martinsgänse“.

Gans mal anders – aus Hefeteig

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 60 g Zucker
  • 60 g geschmolzene Butter
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • Rosinen
  • Hagelzucker
  • 1 Eigelb
  • etwas Kondensmilch

Zubereitung

Das Mehl, die Hefe, den Zucker, die Butter, die Milch und das Ei zu einem Hefeteig verkneten und abgedeckt mindestens 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und mit einem Ausstecher oder mit einer Schablone Gänse ausstechen oder ausschneiden. Nun die Hefegänse auf ein leicht gefettetes Backblech legen. Das Eigelb und die Kondensmilch verquirlen und die Gänse damit bestreichen. Anschließend eine Rosine als Auge eindrücken und den Körper mit etwas Hagelzucker bestreuen.

Nun die Gänse im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 17 Minuten fertig backen.
Die Gänse schmecken, da aus Hefeteig, am besten frisch und sollten daher schnell gegessen werden.

Woher der Brauch der Martinsgans kommt

Auf dem Land war der Martinstag früher besonders wichtig, denn mit ihm endete die Zeit der harten Feld- und Gartenarbeit und die winterliche Ruhezeit begann. Der Martinstag stellte auch den Termin für die Ablieferung der Pacht dar und demzufolge war die Martinsgans eine Form der Pachtzahlung. Zum Martinstag wurde darüberhinaus das Gesinde entlassen oder neu eingestellt. Den ausscheidenden Mägden und Knechten wurde dann durchaus schon mal eine Gans geschenkt. Deshalb gibt es am Martinstag landauf, landab Gans zu essen.

Incoming search terms:

Trackbacks

  1. […] gibt es einiges zu beachten, schließlich zählt die Zubereitung eines Gänsebratens nicht zu den leichtesten Gerichten und nimmt auch etwas Zeit in Anspruch. Allerdings gehört ein […]

Kommentar verfassen