Leberspätzle mit Kasseler und Weisskrautsalat

Leberspätzle mit Kasseler und Weisskrautsalat

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Das Leberspätzle Rezept

Leberspätzle, die gibt es nicht alle Tage.
Heute wollte ich uns etwas besonderes machen. Deshalb habe ich darüber nachgedacht, was es schon lange nicht mehr gegeben hatte. Als ich morgens dann beim Metzger einkaufen war, kam mir die zündende Idee.
Unsere Metzger hatte frische Ware erhalten und dabei war auch frische Rinderleber. Genau das Richtige, um Leberspätzle zu machen.
Ich hatte jetzt auch keine Bedenken wegen der Kinder. Manche Kinder mögen die Leberspätzle ja nicht, unsere schon. Da kann ich ruhig etwas mehr machen.
Leberspätzle Korn
Um die Leberspätzle herzustellen benutze ich Weizenmehl Typ 405. Andere verwenden auch spezielles Spätzlemehl, wird auch Weizendunst genannt, welches in der Beschaffenheit zwischen Mehl und Grieß liegt. Dadurch soll das Wasser besser aufgenommen und der Teig kräftiger werden.
Für meine Leberspätzle ist es aber nicht so wichtig, dass der Teig fest wird. Vielmehr wird der Leberspätzleteig durch die Leber, Zwiebeln und Petersilie „aufgelockert“.
Damit auch schon zu den Zutaten der Leberspätzle.

Zutaten der Leberspätzle

  • 350 gr. zarte Rinderleber
  • 500 gr. Weizenmehl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 mittelgroße Eier
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung der Leberspätzle

Die Rinderleber abwaschen. Zwiebel schälen und etwas Petersilie zuschneiden.
Nun wird die Leber zusammen mit der Zwiebel und der Petersilie durch den Fleischwolf gedreht.
– Manche Metzgereien übernehmen die Arbeit mit der Leber durch den Fleischwolf lassen aber auch. Dann muss die Zwiebel und die Petersilie sehr fein zugeschnitten und der Leber zugegeben werden. –
Aus dem Mehl, den Eiern, dem Salz und sehr wenig Pfeffer bereitet man nun einen festen Spätzleteig zu. Danach wird die zerkleinerte Leber mit der Zwiebel und der Petersilie hinzu gegeben. Kräftig durchkneten und falls nötig noch etwas Wasser hinzu nehmen.
Der Teig wird dann etwas ruhen gelassen.
Nach der Ruhezeit von ca. einer Stunde gibt man Portionen des Leberspätzleteigs auf ein angefeuchtetes Küchenbrett, möglichst aus Holz und schabt dann mit einem größeren Messer dünne, lange Spätzle in das zuvor aufgestellte kochende Salzwasser.
Die Leberspätzle werden dann so lange gekocht, bis sie an die Oberfläche kommen und dort schwimmen.
Dort werden sie mit einem Sieblöffel abgeschöpft und in eine Schüssel gegeben.
Dies wird so oft wiederholt, bis der ganze Teig verarbeitet wurde.
Sind dann alle Leberspätzle in der Schüsssel, können diese mit zuvor angeschweißten und gerösteten Zwiebelwürfeln verfeinert werden. (Muss aber nicht – sind auch so extrem lecker)

Zu den Leberspätzle gibt es jetzt noch einen Kasselerbraten und einen Weisskrautsalat.

mhhh lecker!

Für alle „Nachkocher“ wünsche ich Gutes Gelingen und einen Guten Appetit.

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