Rezept für Quittengelee und Quittenbrot

Rezept für Quittengelee und Quittenbrot

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Quittengelee und Quittenbrot – Die Quitte ist bei der jüngeren Generation ein eher unbekanntes Gewächs, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit. Die Quitte wird zwar oft unterschätzt, man kann aus ihr aber sehr viele leckere Lebensmittel zubereiten. So wird aus der Quitte z.B. Schnaps, Likör, Saft, Marmelade oder Kompott hergestellt. Aus der Quitte kann man aber auch Quittengelee oder sog. Quittenbrot herstellen. Zwar dauert es noch einige Zeit bis zur Quittenernte, da es sich hierbei aber um zwei sehr leckere Rezepte handelt wollen wir diese beiden heute vorstellen.

Die Quitte

Das Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse ist abgesehen von seiner Schwester der Rose tatsächlich essbar und wurde von den Griechen auch schon „Honigapfel“ genannt. Jedoch ist die Sorte Quitten, die in Deutschland beheimatet ist, in rohem Zustand leider nicht zum Verzehr geeignet. Die Quitte enthält in roher Form noch viele Gerbstoffe, die bitter schmecken und ist auch sehr hart. Die Shirin-Quitte ist jedoch auch roh zu genießen, sie ist weich und süßlich im Geschmack.

Quittengelee

Als Ausgangsbasis für das Quittengelee braucht man 1 kg Quitten, 1 Zitrone, Zimt, Apfelsaft, Gelierzucker, Nelken, Anis.

  • 1kg Quitten
  • 1 Stange Zimt oder 1 Vanilleschote (je nach Geschmack)
  • 1 Zitrone (aus biologischem Anbau)
  • 1Liter Apfelsaft
  • 300gr Gelierzucker
  • 3 Nelken
  • 3 Anis (Sternanis)

 

Die Quitten waschen und mit einem groben Tuch abrubbeln, da im Flaum der Quitte noch erheblich Bitterstoffe enthalten sind. Dann die Quitten in Stückchen schneiden.
Das Ganze dann mit der Zimtstange (wahlweise Vanille) der in Scheiben geschnittenen Zitrone, den Nelken sowie dem Anis in einen Topf geben und mit dem Apfelsaft aufgießen, bis die Quitten bedeckt sind. Das Gaze aufkochen und etwa 30-40 Minuten köcheln lassen. Nach dem abkühlen den Sud durch ein Tuch oder feines Sieb abtropfen. Danach die Flüssigkeit noch einmal aufkochen. Bildet sich beim aufkochen Schaum, kann dieser mit einem Löffel einfach abgeschöpft werden.
Jetzt muss der Gelierzucker eingerührt werden. Zur Sicherheit einen kleinen Löffel des noch nicht fertigen Gelees nehmen und auf einen Teller geben. Der Teller mit dem warmen Gelee kann jetzt in den Kühlschrank gestellt werden um das Abkühlen zu beschleunigen. Wird das flüssige Gelee fest und tropft nicht mehr vom Teller, spricht man von einer erfolgreichen Gelierprobe.
Bleibt das Gelee flüssig, muss noch mehr Gelierzucker nachgeschüttet werden.
Ist die Gelierprobe positiv kann das Quittengelee in Gläser abgefüllt werden und ist nach dem abkühlen verzehrbereit.

Quittenbrot

Die zuvor gefilterten Quittenstücke müssen nicht entsorgt werden, sie können püriert und im Verhältnis 1:1 mit Zucker gemischt werden. Das Quitten-Zucker-Gemisch lässt man jetzt bei mittlerer Flamme / Hitze unter permanentem rühren leicht köcheln.
Ist alles zu einer zähen Masse verkocht, kann man es nach kurzem abkühlen etwa 1cm dick auf einem Backblech verstreichen. Zum leichteren entfernen des Quittenbrotes sollte das Blech am besten mit Öl eingefettet werden. Probleme könnte es bei Backpapier geben, dieses kann am fertigen Quittenbrot festkleben. Das Blech mit dem Quittenbrot steckt man nun in den Backofen und lässt es mehrere Stunden bei niedrigen Temperaturen trocknen bis es fest ist.
Das Quittenbrot kann jetzt je nach Vorliebe in kleine Würfel oder Stangen geschnitten werden, die anschließend in Puderzucker gewälzt werden.

Foto vom Quittengelee Glas von egkk privat@Flickr

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