Vom Filterkaffee bis zu Kaffeekapselmaschinen

Vom Filterkaffee bis zu Kaffeekapselmaschinen

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Fast jeder trinkt gerne mal einen Kaffee. Sei es um am Morgen wach zu werden, in der Nacht wach zu bleiben, oder einfach am Sonntagmittag zum Kuchen. Doch was ist Kaffee genau, woher kommt er und auf welche Arten kann er zubereitet werden. Und das vor allem richtig! Schließlich kennen viele Menschen nur noch die beliebten Kaffeekapselmaschinen.

Nach der Definition handelt es sich bei Kaffe um ein koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen hergestellt wird. Handelt es sich um einen Bohnenkaffee, bedeutet dies nicht etwa das der Kaffee in ungemahlenem Zustand ist, sondern bezieht sich auf den Ursprungszustand. Das heißt er ist nicht aus so genanntem Ersatzkaffe, der zum Beispiel aus Gerstenmalz hergestellt wird.

Die Pflanzenart Rubiaceae ist mit ihren roten Steinfrüchten die Quelle der Kaffeebohnen. Am stärksten verbreitet sind die zwei Arten Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee). Von diesen Arten gibt es jeweils wieder viele Variationen, die sich zusätzlich durch Sorte und Anbauort in den Qualitätsstufen unterscheiden.

Zubereitet wird Kaffe je nach Kultur und persönlichem Geschmack immer anders. Obwohl die geröstete Bohne auch im ganzen gegessen werden kann, wird Kaffee jedoch hauptsächlich getrunken. Über viele Jahre haben sich vor allem bei uns einige Arten der Kaffeezubereitung durchgesetzt.

Eine beliebte Variante ist der Direktaufguss mit Presstempelkanne, auch Frensh Press genannt. Hierbei wird der Kaffee mit heißem, nicht kochendem Wasser von etwa 91 °C direkt aufgegossen. Nach ungefähr drei bis fünf Minuten wird der Kaffeesatz mittels eines Drahtgeflechts auf den Boden gedrückt.

In Deutschland und den USA weit verbreitet ist der von Melitta Bentz im Jahre 1908 erfundene Filterkaffe. Bei dieser Variante wird das heiße Wasser dem in einer Filtertüte befindlichen Kaffeepulver zugeführt und anschließen gefiltert. Auch bei diesem Verfahren liegt die Temperatur des Wassers zwischen 90 °C und 95 °C.

Eine leider weniger verbreitete Zubereitungsart ist die Schwallmethode. Im Gegensatz zum Filterkaffee wird das heiße Wasser nicht tröpfchenweise in den Filter gegeben, sondern mittels eines Wasserkessels der Filter mit einem Wasserschwall ein- oder auch mehrfach vollgeschüttet. Diese Methode führt zu einer geringeren Ausprägung der Bitterstoffe, allerdings wurde diese Zubereitungsart durch das Aufkommen der Kaffeemaschinen verdrängt.

Vor allem in Italien wird gerne Espresso getrunken. Die Besonderheit hierbei ist, dass das Wasser unter hohem Druck von ca. 9,5 bar durch den gemahlenen Kaffe geleitet wird. Durch dieses Verfahren bildet sich Schaum aus den Kaffeebohnenölen, die sogenannte Crema.

Eine aktuelle und sehr beliebte Methode sind die Kaffeekapselmaschinen. Hierbei werden einfach Kaffeekapseln oder Kaffeepads in eine speziell dafür gefertigte Maschine eingelegt, in welcher Wasser durch den Kaffee gepresst wird. Der Druck ist hier zwar geringer als bei der Espresso-Maschine, es entsteht allerdings dennoch eine Crema.

Egal wie er zubereitet wird, ein Kaffee gehört einfach oft zum Tag dazu. Ich selbst bin im Moment Fan der Kaffeekapselmaschinen. Das liegt wohl hauptsächlich an der Bequemlichkeit, allerdings schmeckt der Kaffee auch wirklich gut.

Bildquelle: mradisoglou | Flickr (CC BY 2.0)

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Comments

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