Vorschläge für Silvestermenüs – Die Klassiker Raclette

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Klassiker Raclette – In ein paar Tagen ist Silvester und ich freue mich schon wieder auf einen schönen Abend mit Freunden. Traditionell gibt es bei uns immer Raclette, denn eine Alternative dazu hat sich nie wirklich durchgesetzt. Also dachte ich mir, schau ich mal, wo das Ganze eigentlich herkommt.

Und wer hat das Raclette erfunden? Die Schweizer!

Das oder die Raclette kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie schaben oder kratzen.
Beschäftigt man sich mit dem Thema Raclette stößt man über kurz oder lang auf „Raclette du Valais“ oder „Walliser Raclette“. Hierbei wird ein feinschmelzender Vollfettkäse sehr nahe ans Feuer gelegt. Somit wird er gleichzeitig geräuchert und gerillt. Mit einem Messer schabt man dann den abgeschmolzenen Käse einfach ab. Es gibt immer einen Raclette Koch, der für das Feuer und den Käse verantwortlich ist und natürlich am meisten zu tun hat, denn so ein Abend dauert gut und gerne mehrere Stunden. Der Käse kann zwischen 5 und 8 Kilo wiegen und reicht dann für etwa 20 bis 30 Leute.

Für das gesellige Zusammensein beim Raclette gibt es für die heimischen Wohnzimmer Tischöfen. Diese klassischen Elektroöfen bestehen hauptsächlich aus einer Heizspirale in einem horizontalen oder geneigten Gehäuse, einer Käsehalterung und einer Vorrichtung zur Höhenregulierung. Der Raclettekäse wird in die Halterung eingespannt und unter die Heizspirale geführt. Dann muss gewartet werden, bis die oberste Schicht zu schmelzen beginnt. Anschließend entfernt man den Käse von der Heizquelle, kippt und „raclettiert“ ihn, d.h. er wird mit einem entsprechenden Spachtel, dem so genannten Raclettemesser, auf einen Teller geschabt.

In Deutschland sind als Raclette die Party-Grillgeräte verbreiteter. Sie bestehen aus einer Platte und mehreren Pfännchen. Moderne Geräte haben neben der Gussplatte auch eine Platte aus Naturstein. In der Anschaffung sind diese Produkte billiger als die Racletteöfen.

Die Zutaten –  es gibt nichts, was es nicht gibt!

Raclette ist deshalb so beliebt, da wirklich jeder Esser auf seine Kosten kommt. Die Pfännchen sind individuell befüllbar und damit ideal für Vegetarierer und Fleischfans. Für die meisten unter uns gehören Kartoffeln, Fleisch, Fisch und natürlich der Raclettekäse unverzichtbar zu einem guten Raclette-Abend dazu. An Zutaten gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Wie wäre es zum Beispiel mit Tortillas als Grundlage? Tortillas in die Pfännchen tun, darauf dann Frischkäse geben und nun eine würzige Bohnenmasse oben draufsetzen. Neuere Raclettes haben nicht nur über den Pfännchen Heizspiralen, sondern auch eine gesonderte Heizspirale darunter. Dadurch kann mit ihnen sogar Pizza in den Pfännchen gebacken werden. Auch eignet sich die Gussplatte für die Zubereitung von Nachtisch wie zum Beispiel Crepes.

In diesen Sinne wünsche ich allen ein schönes Silvester und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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