Weihnachtlicher Gänsebraten – Garzeit und Zubereitung

Weihnachtlicher Gänsebraten – Garzeit und Zubereitung

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Wenn es draußen langsam kälter wird, die Blätter fallen und vielleicht schon bald der erste Schnee vom Himmel fällt, ist eins klar: Weihnachten steht vor der Tür. Allerdings kommt sicherlich nicht jeder so leicht ein die richtige Stimmung. Für den Einen ist es der erste Besuch auf einem Weihnachtsmarkt, für den Anderen das erste Weihnachtslied im Radio. Was aber sicherlich jedem Weihnachtsmuffel zu ein bisschen festlicher Stimmung verhilft, ist der Duft eines leckeren selbstgemachten Gänsebratens.

Zwar gibt es einiges zu beachten, schließlich zählt die Zubereitung eines Gänsebratens nicht zu den leichtesten Gerichten und nimmt auch etwas Zeit in Anspruch. Allerdings gehört ein Gänsebraten einfach zur Weihnachtszeit dazu. Hier findet ihr ein paar Tipps zum Kauf und ein leckeres Rezept, damit euer Festschmaus ein voller Erfolg wird.

Den richtigen Gänsebraten kaufen

Je nachdem für wie viele Personen ihr den Gänsebraten zubereitet, benötigt ihr eine entsprechend schwere Gans. Für vier Personen ist eine 3 kg Gans ausreichend. Für sieben bis acht Personen kommt die 5 kg Gans in Frage.

Wer auf Nummer sicher gehn will, besorgt seine Gans auf dem Bauernhof. Hier kann man sich sicher sein, das man gute Qualität kauft. Aber auch hier ist auf die Herkunft zu achten. Das Siegel “Auslaufhaltung und ökologische Tierhaltung” bescheinigt Spitzenqualität und artgerechte Haltung. Eine solche Gans hat wesentlich ausgeprägtere Muskeln und somit weniger Fett. Daher ist das Fleisch schmackhafter und besser geeignet für einen leckeren Gänsebraten.

Aber auch fertige, oder tiefgekühlte Gänse sind völlig in Ordnung! Bei der Variante aus dem Gefrierfach ist darauf zu achten, dass die Verpackung keine Risse oder Ähnliches hat, da das Fleisch sonst bereits trocken sein kann. Kauft man eine fertig vorbereitete Gans ist eine trockene Haut ein Qualitätsmerkmal.

Zutaten für das Gänsebraten-Rezept

Die Mengenangaben entsprechen ca. einem Festschmaus für vier Personen.

  • 1 frische Bauerngans ca. 3-4 kg
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 TL Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 L heißes Wasser
  • 2 EL Sojasoße
  • 1/2-1 kg Maronen
  • 1 kg Zwiebeln

Zubereitung des Gänsebraten

Zunächst müsst ihr die Gans unter fließendem Wasser abwaschen. Natürlich innen sowie außen! Nun schneidet ihr die Knoblauchzehen klein und zerdrückt sie mit 2 EL Salz. Danach reibt ihr die Gans von innen und außen kräftig mit dem Knoblauch-Salz-Gemisch ein. Der Pfeffer kommt allerdings nur in das Innere der Gans. Nachdem ihr die Maronen geschält habt, füllt ihr diese in die Gans und legt sie in einen großen Bräter. Um die Gans herum kommt das Gänseklein, die grob geschnittenen Zwiebeln, der Sellerie und die Innereien der Gans. Den Bräter nun mit dem heißen Wasser und der Sojasoße aufgießen und den Gänsebraten bei 150 °C für 4 Stunden in den Backofen geben.

Während der Garzeit des Gänsebraten können die Beilagen zubereitet werden. Typisch hierfür sind zum Beispiel Kartoffelknödel. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit empfiehlt sich Blaukraut, welches mit etwas Zimt und Glühwein abgeschmeckt ist. Ein geschälter und kleingeschnittener Apfel macht sich ebenfalls gut im Geschmacksbild des weihnachtlichen Blaukraut. Die Beilagen für den Gänsebraten können aber natürlich frei ausgewählt werden.

Ist die Gans weich, zerteilt ihr sie in ca. acht kleine Portionen und legt diese auf das Gitter im Backofen, mittlere Schiene. Das Gänseklein und die Maronen müssen warm gestellt werden, nachdem ihr die Soße daraus abgeseiht habt. Das Gänsefett, welches über der Soße schwimmt, kann abgeschöpft und kaltgestellt werden. Hieraus könnt ihr Gänseschmalz als Brotaufstrich machen.
Die verbleibende Soße aufkochen lassen und den Geflügelfond sowie das Soßenpulver mit einem Schneebesen einrühren.

Die fertige Soße stellt ihr unter den Gänsebraten in den Ofen und dreht ihn auf 250 °C Umluft (Auf keinen Fall Grill oder Oberhitze) für ca. 10-20 Minuten. Ist die Gans schön braun kann sie serviert werden. Sollten die Gäste noch nicht bereit sein darf der Gänsebraten nur im abgeschalteten Herd warten.

Bild: Flickr.com

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