Bauernbrot backen ohne Topf: 1 geniales Rezept für Kruste

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Autor: Monika Schmidt
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Bauernbrot backen ohne Topf

Ehrlich gesagt, dieser ganze Hype um teure gusseiserne Töpfe für das perfekte Brot hat mich schon immer ein bisschen genervt. Muss man wirklich ein halbes Vermögen ausgeben, nur damit die Kruste knusprig wird? Ich sage: Nein! Als ich angefangen habe, mein Bauernbrot backen ohne Topf zu perfektionieren, fühlte sich das wie eine kleine Befreiung an. Es ist diese wunderbare, rustikale Einfachheit, die mich an meine Kindheit erinnert. In meinen ostdeutschen Wurzeln haben wir gelernt: Wenn etwas nicht da ist, dann improvisiert man eben. Einmal stand ich in der Küche, wollte unbedingt backen, aber mein Vorratsschrank war fast leer. Also habe ich kurzerhand Dinkelmehl mit Roggen gemischt, weil ich schlicht zu faul war, für das klassische Rezept zum Supermarkt zu laufen. Was dabei rauskam? Das beste Brot, das ich je gegessen habe! Dieses Rezept hier beweist, dass man für echtes Handwerk weder Schnickschnack noch schwere Töpfe braucht. Nur ein bisschen Leidenschaft und den Mut, einfach mal anzufangen.

Bauernbrot backen ohne Topf - detail 1

Warum Sie Bauernbrot backen ohne Topf lieben werden

Wenn Sie bisher dachten, für ein echtes Krustenwunder bräuchten Sie einen schweren Gusseisentopf, dann habe ich gute Nachrichten für Sie: Vergessen Sie den Ballast! Bauernbrot backen ohne Topf ist für mich die absolute Freiheit in der Küche. Sie brauchen keine teure Ausrüstung, die nur Platz im Schrank wegnimmt – ein einfaches Backblech oder einen Pizzastein reicht völlig aus. Es ist so herrlich unkompliziert, dass selbst absolute Anfänger direkt ein Erfolgserlebnis haben.

  • Kein teures Equipment: Sparen Sie sich das Geld für Spezialtöpfe und nutzen Sie, was Sie bereits zu Hause haben.
  • Gelingsicher: Die Methode mit dem Dehnen und Falten sorgt auch ohne Topf für einen stabilen Stand und eine fantastische Struktur.
  • Rustikaler Geschmack: Die Kruste wird wunderbar knusprig und das Innere bleibt herrlich saftig, genau wie man sich ein echtes Landbrot vorstellt.

Ehrlich gesagt, gibt es für mich nichts Befriedigenderes, als das Brot direkt auf dem Stein oder Blech zu backen. Man sieht förmlich, wie es im Ofen aufgeht, und dieser Duft, der durch die ganze Wohnung zieht – einfach unbezahlbar!

Die Zutaten für Ihr Bauernbrot backen ohne Topf

Kommen wir zum spaßigen Teil! Bevor wir starten, schauen Sie kurz in Ihren Vorratsschrank. Ich habe mich für eine Mischung entschieden, die ordentlich Charakter hat, aber trotzdem wunderbar bekömmlich bleibt. Sie brauchen genau 400 Gramm Weizenmehl Typ 550 als Basis und dazu 200 Gramm Roggenmehl Typ 1050 für diesen typisch kräftigen Geschmack. Dann kommen noch 100 Gramm Dinkelmehl 630 und 50 Gramm Dinkelmehl 1050 dazu. Das gibt dem Brot eine tolle Struktur. Für die Triebkraft nehme ich 21 Gramm frische Hefe, also einen halben Würfel, und löse sie in 520 Gramm lauwarmem Wasser zusammen mit einer halben Teelöffel Zucker auf. Das Salz darf natürlich nicht fehlen – 15 Gramm kommen direkt in den Teig. Das ist alles! Keine Geheimzutaten, kein Schnickschnack. Nur gute, ehrliche Zutaten, die zusammen ein kleines Wunder in Ihrem Ofen vollbringen werden.

Tipps zu den Mehlsorten und Alternativen

Sie fragen sich sicher, warum ich so ein spezielles Mehl-Gespann benutze? Die Mischung aus Weizen und Roggen ist beim Bauernbrot backen ohne Topf mein absoluter Favorit. Das Weizenmehl sorgt für das Volumen, während der Roggenanteil diese wunderbare, leicht säuerliche Note reinbringt, die man bei einem echten Bauernbrot einfach erwartet. Dinkel ist mein persönlicher Joker, weil es den Teig unglaublich geschmeidig macht. Falls Sie mal kein Dinkelmehl da haben, keine Sorge – improvisieren Sie ruhig! Ersetzen Sie es einfach durch mehr Weizenmehl. Wichtig ist nur, dass Sie beim Roggenmehl bleiben, damit der typische Geschmack erhalten bleibt. Trauen Sie sich ruhig, ein bisschen mit den Sorten zu spielen, solange die Gesamtmenge stimmt!

Schritt für Schritt: Bauernbrot backen ohne Topf

Jetzt wird es ernst, aber keine Sorge, wir kriegen das gemeinsam hin! Schnappen Sie sich eine große Schüssel und vermischen Sie zuerst alle Mehlsorten gründlich miteinander. In einer Tasse mit dem lauwarmen Wasser lösen Sie die Hefe und den Zucker auf – das ist der Startschuss für unsere Hefe-Power. Geben Sie die Flüssigkeit jetzt zu den trockenen Zutaten und lassen Sie den Knethaken für volle 10 Minuten auf niedriger bis mittlerer Stufe arbeiten. Das Salz kommt erst nach ein paar Minuten dazu. Der Teig wird jetzt ziemlich klebrig sein und sich nur ungern vom Rand lösen wollen, aber genau das ist völlig in Ordnung!

Bauernbrot backen ohne Topf - detail 2

Ölen Sie eine Teigwanne oder eine einfache Kunststoffbox mit etwas Pflanzenöl ein – und vergessen Sie nicht, auch Ihre Hände ordentlich einzufetten, sonst klebt der Teig überall, nur nicht in der Form. Lassen Sie den Teig nun für 90 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Er wird aufgehen wie verrückt, manchmal verdreifacht er sich sogar! Während der Teig gemütlich vor sich hin wächst, heizen Sie den Ofen auf 250 Grad Umluft vor. Stellen Sie unbedingt eine feuerfeste Schale mit Wasser hinein, denn der Dampf ist unser bester Freund für eine tolle Kruste. Auch Ihr Backblech oder den Pizzastein heizen Sie direkt mit auf.

Nach der Ruhezeit kommt das Dehnen und Falten. Danach darf der Teig noch einmal kurz für 15 Minuten entspannen. Danach folgt eine letzte Runde Dehnen und Falten, bevor Sie ihn vorsichtig rundwirken. Legen Sie ihn mit dem Schluss nach unten auf ein Backpapier. Schalten Sie den Ofen nun auf Ober-Unterhitze um, ritzen Sie den Laib mit einer Rasierklinge ein und schieben Sie ihn mitsamt dem Papier auf das heiße Blech. Backen Sie das Brot zuerst 15 Minuten bei 250 Grad, dann drosseln Sie die Hitze auf 200 Grad und lassen es für weitere 30 Minuten fertig backen. Nach insgesamt 45 Minuten ist es fertig – der Duft wird Sie umhauen!

Den Teig richtig bearbeiten beim Bauernbrot backen ohne Topf

Das Dehnen und Falten ist mein absoluter Lieblingstrick beim Bauernbrot backen ohne Topf. Da wir keinen Topf haben, der den Teig stützt, müssen wir das Gerüst selbst bauen. Indem Sie den Teig immer wieder sanft ziehen und über sich selbst legen, bauen Sie eine starke Glutenstruktur auf. Das gibt dem Brot Stabilität, damit es im Ofen schön in die Höhe geht, statt in die Breite zu laufen. Es ist eine meditative Arbeit, bei der Sie spüren, wie der Teig mit jedem Mal fester und glatter wird. Haben Sie keine Angst, den Teig anzufassen – mit geölten Händen wird das zum Kinderspiel!

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Wichtige Utensilien für Ihr Brot

Sie brauchen wirklich nicht viel, um beim Bauernbrot backen ohne Topf zu glänzen. Eine simple Teigwanne oder Kunststoffbox reicht völlig aus, um den Teig in Ruhe gehen zu lassen. Zum Einschneiden nehme ich am liebsten eine scharfe Rasierklinge, damit das Brot im Ofen kontrolliert aufspringt. Ein einfaches, heißes Backblech erledigt dann den Rest!

Bauernbrot backen ohne Topf: Häufige Fragen beantwortet

Ich bekomme oft Nachrichten von Leuten, die bei ihrem ersten Versuch etwas nervös werden. Keine Sorge, das ist völlig normal! Hier sind die Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden:

  • Warum ist der Teig so klebrig? Das gehört bei diesem Rezept dazu! Ein feuchter Teig ist das Geheimnis für eine saftige Krume. Wenn Sie Ihre Hände gut mit Öl einreiben, lässt er sich wunderbar bearbeiten, ohne dass er überall festklebt.
  • Wie erkenne ich, dass das Brot fertig ist? Klopfen Sie einfach mal auf die Unterseite des Laibs. Wenn es hohl klingt, ist es perfekt durchgebacken.
  • Kann ich Trockenhefe verwenden? Klar! Ein Päckchen Trockenhefe ersetzt die frische Hefe problemlos. Mischen Sie sie einfach direkt unter das Mehl, dann klappt das genauso gut.

Trauen Sie sich einfach ran, das Ergebnis ist jede kleine Unsicherheit wert!

Nährwerte und Wissenswertes

Natürlich darf ein Blick auf die inneren Werte nicht fehlen. Denkt bitte daran, dass es sich hierbei nur um Schätzwerte pro Scheibe handelt, die je nach Größe eures Laibs leicht variieren können.

Kalorien 180 kcal
Kohlenhydrate 35 g
Protein 6 g
Fett 2 g

Das Brot ist eine tolle, ballaststoffreiche Basis für euer Frühstück oder die Brotzeit am Abend. Genießt es am besten ganz frisch!

Bauernbrot backen ohne Topf - detail 3

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Ich bin unglaublich gespannt, wie euer Bauernbrot geworden ist! Habt ihr es direkt aus dem Ofen genascht oder konntet ihr geduldig warten, bis es ausgekühlt ist? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und erzählt mir von euren Back-Abenteuern. Wenn ihr ein Foto gemacht habt, zeigt es mir unbedingt – nichts macht mich glücklicher, als zu sehen, wie ihr dieses Brot in euren eigenen Küchen zum Leben erweckt. Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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Bauernbrot backen ohne Topf

Bauernbrot backen ohne Topf: 1 geniales Rezept für Kruste

5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star No reviews
  • Author: Monika Schmidt
  • Prep Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 45 Minuten
  • Yield: 20 Portionen 1x
  • Category: Brot
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Vegetarian

Description

Einfaches Rezept für ein leckeres Bauernbrot, das ohne Topf gebacken wird. Ideal für Backanfänger.


Ingredients

Scale
  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 200 g Roggenmehl Typ 1050
  • 100 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Dinkelmehl 1050
  • 21 g frische Hefe (½ Würfel) oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 520 g Wasser lauwarm
  • ½ TL Zucker
  • 15 g Salz
  • etwas Pflanzenöl für Teigwanne und Hände

Instructions

  1. Zuerst die verschiedenen Mehle in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
  2. Dann in das Wasser den Zucker geben sowie die Hefe. Die Mischung eine Weile umrühren, bis sich Hefe und Zucker aufgelöst haben.
  3. Nun das Hefewasser zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Knethaken 10 Minuten lang auf geringer bis mittlerer Stufe kneten.
  4. Unterdessen das Salz langsam hinzufügen und weiterkneten. Der Teig ist klebrig und löst sich nur leicht vom Schüsselrand.
  5. Nachdem der Teig fertig geknetet ist, eine Teigwanne oder Frischhaltebox mit Deckel mit Pflanzenöl bepinseln bzw. einschmieren. Alternativ geht auch eine Schüssel aus Kunststoff.
  6. Die eigenen Hände ebenfalls einölen, den Teig dann in die gefettete Teigwanne legen und ca. 90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Der Teig wird sich in dieser Zeit mindestens verdoppeln, meiner hat sich sogar verdreifacht.
  7. Zwischendurch den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Backofen stellen. Das Backblech, Pizzastein oder Backstahl auf der mittleren Schiene des Backofens mit aufheizen.
  8. Nach der Ruhezeit den Teig 10 mal dehnen und falten. Wisst ihr nicht, wie das geht, könnt ihr euch dieses Video ansehen.
  9. Hiernach den Brotteig nochmals 15 Minuten gehen lassen.
  10. Dann nochmals 6 mal dehnen und falten und den Teig rundwirken. Mit Schluss nach unten auf einen Bogen Backpapier setzen.
  11. Den Backofen jetzt von 250°C Umluft auf Ober/Unterhitze einstellen.
  12. Den Brotlaib nun mit einer Rasierklinge oder einem Brotlahm einschneiden und mittels dem Bogen Backpapier sofort auf das heiße Backblech im Backofen setzen.
  13. Das Brot 15 Minuten backen lassen, dann die Temperatur des Backofens auf 200°C drosseln.
  14. Anschließend muss das Brot noch weitere 30 Minuten im Backofen verweilen und backen.
  15. Nach 45 Minuten Backzeit ist es fertig. Nur noch abkühlen lassen, aufschneiden und genießen.

Notes

  • Der Teig ist etwas klebrig, das ist normal.
  • Verwenden Sie lauwarmes Wasser, um die Hefe zu aktivieren.
  • Dehnen und falten Sie den Teig, um Gluten zu entwickeln.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 180
  • Sugar: 2 g
  • Sodium: 200 mg
  • Fat: 2 g
  • Saturated Fat: 0.5 g
  • Unsaturated Fat: 1 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 35 g
  • Fiber: 3 g
  • Protein: 6 g
  • Cholesterol: 0 mg

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Monika Schmidt

Gründer & Rezeptentwickler
Tom liebt gutes Essen, klare Rezepte und die kleinen Alltagsmomente in der Küche. Mit Herdhelden möchte er inspirieren, mit Freude und Leichtigkeit zu kochen.

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